Fallstudie

Mithilfe von Onlinevideo kann Hope Channel ihre weltweite Gemeinschaft erweitern: regionale Ableger profitieren von der gemeinsamen globalen Plattform

Videos bilden die Eckpfeiler unserer neuen Website. Wir wollen Videos nahtlos in das Interneterlebnis einbinden, damit unsere Inhalte besser zu finden und anzusehen sind.
Fylvia Fowler KlineDirector of Marketing, Hope Channel

Hope Channel ist eine globale christliche Fernsehanstalt mit Sendungen, die einen ausgeglichenen, gesunden Lebensstil fördern. Hope Channel, offizielle Fernsehanstalt der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, begann 2003 mit nur einem Programm; im März 2016 waren es 44.

Mit Online-Videos erreicht Hope Channel Zuschauer weltweit

Hope Channel schreibt seine starke weltweite Präsenz der strategischen Ergänzung angeschlossener Sender zu, die bestimmte Regionen versorgen. „Unser Wachstum im Hinblick auf die Anzahl angeschlossener Sender und deren globaler Reichweite ist schlicht phänomenal“, meint Fylvia Fowler Kline, Marketingleiterin. „Wir sind in 30 Ländern vertreten und wachsen immer noch. Mit jedem neuen angeschlossenen Sender erreichen wir neue Zuschauer, mit denen wir unsere Glaubensbotschaft teilen können.“ Durch Online-Videos kann Hope Channel seine Inhalte der weltweiten Zuschauerschaft in größerem Umfang bereitstellen.

Hope Channel ist insofern einzigartig, als dass die angeschlossenen Sender auf der ganzen Welt den Löwenanteil der Inhalte für die Fernsehanstalt produzieren. Die Sendungen spiegeln die lokalen Kulturen wider und werden in verschiedenen Landessprachen ausgestrahlt, darunter Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Rumänisch, Mandarin, Russisch, Tamilisch, Hindi, Ukrainisch, Arabisch, Farsi und Telugu. Zudem gibt es ein Programm für Taube.

In dem Maße, wie Hope Channel neue globale angeschlossene Sender hinzufügt, wird die Verbreitung lokaler Inhalte immer komplexer. Satellitengestützte und terrestrische Übertragungsmedien begrenzen den Zugang der Zuschauer und schaffen Hindernisse für den Ausbau der weltweiten Zuschauerschaft, da sie die Unterstützung vieler Protokolle erfordern. Das Vorzeigeprogramm von Hope Channel in den USA läuft auf DirecTV. Einige angeschlossene Sender sind nur über Satellit, andere nur über das Internet verfügbar. Daher begann man 2011 bei Hope Channel mit dem Einsatz von Online-Videos, damit Menschen auf der ganzen Welt Inhalte leichter abrufen, ansehen und weitergeben können.

Online-Video-Plattform vereinfacht Verbreitung und Zugang zu Content

Zunächst bot Hope Channel alle Folgen seiner Vorzeigesendungen als Video-on-Demand (VOD) auf der eigenen Website an. Im weiteren Verlauf dieses Jahres wird Hope Channel ein größeres Upgrade seiner Webinfrastruktur durchführen und die Verfügbarkeit von VOD-Inhalten auf alle regionalen Programme ausdehnen. „Videos bilden die Eckpfeiler unserer neuen Website“, erläutert Kline „Wir wollen Videos nahtlos in das Interneterlebnis einbinden, damit unsere Inhalte besser zu erkunden und anzusehen sind.“

Hope Channel nutzt Brightcove Video Cloud als seine Standard-Online-Plattform für Live-Übertragungen und VOD. „Unsere neue Webplattform wird direkt mit Brightcove integriert sein“, erläutert Justin Woods, Manager für Webservices bei Hope Channel. „Unsere Online-Videos sind unverzichtbar, weil viele unserer Zuschauer unser Signal weder über Satellit noch terrestrisch empfangen können. Wir bieten über das Internet rund um die Uhr ein Simulcast all unserer angeschlossenen Kanäle. Zu allen Sendungen wird es nun ein entsprechendes VOD-Objekt geben, das die Nutzer direkt aufrufen können“, ergänzt Kline.

Durch die Integration von Live-Linear und Video-on-Demand erleichtert Hope Channel das Auffinden und Betrachten seiner Inhalte; so sehen sich die Menschen mehr Videos an und lernen Möglichkeiten kennen, ihr Leben besser zu gestalten. „In den vergangenen zwölf Monaten hatten wir 3,6 Millionen Video-Abrufe und 96,7 Millionen wiedergegebene Minuten“, so Woods weiter. „Mit der VOD-Bibliothek werden wir unsere Zuschauerschaft ausbauen, da es für die Zuschauer damit einfacher ist, Videos weiterzugeben.”

Ausbau des Zugriffs auf Inhalte über eine Vielfalt von Geräten

Da ein Drittel der Abrufe von OTT-Content (Over The Top) auf Mobilgeräten erfolgt, ist es für Hope Channel unerlässlich, Videos nicht nur auf Desktops und Laptops, sondern auf zahlreichen weiteren Geräten einzubinden, damit die Nutzer auf der ganzen Welt die Inhalte auf jedem Gerät abrufen können.

Derzeit sind die Inhalte von Hope Channel auf Roku verfügbar; doch im weiteren Verlauf dieses Jahres werden sie auch auf Apple TV, einer neuer App für IOS, auf Samsung-Smart-TVs und auf Android-Geräten bereitgestellt. „Durch die Ergänzung weiterer Geräte erreicht Hope Channel mehr Zuschauer und ermöglicht es den Menschen, unsere Sendungen auf die gewünschte Weise anzuschauen“, sagt Woods. „Brightcove unterstützt eine Reihe von Plattformen und Geräten, sodass unsere Zuschauer hochwertige Inhalte überall und auf praktisch jedem Gerät betrachten können, unabhängig von deren Entstehungsort.“

Vereinigung einer globalen Community mit regionalen Inhalten

Hope Channel verbreitet Inhalte über seine Unternehmens-Website; erstellt werden die Inhalte jedoch lokal. „Der Content selbst muss unbedingt auf die Region zugeschnitten sein, denn die Mehrzahl der Menschen sieht sich die Inhalte im Kontext ihrer Sprache und Kultur an“, fügt Kline hinzu.

Die Brightcove Plattform gewährleistet nicht nur ein einheitliches Benutzererlebnis, sondern ermöglicht Hope Channel zudem ein einheitliches Erscheinungsbild bei lokal erstellten Inhalten. Derzeit erstellt man bei Hope Channel Markenvorlagen und einen Styleguide für alle angeschlossenen Sender. Zudem bietet die Unternehmenszentrale Produktions-Workshops an, die für eine hohe Produktionsqualität und ein Marken-Feeling unter allen 44 Programmen sorgen sollen.

Gemeinsam mit Brightcove arbeitet Hope Channel daran, den angeschlossenen Sendern die Einführung der neuen Plattform zu erleichtern. „Aus der Vereinigung aller angeschlossenen Sender auf derselben Plattform resultiert ein ungemein straffer Prozess“, so Kline. „Durch die Anbindung an die Plattform und das Hochladen von Videos können unsere angeschlossenen Sender Content nahtlos über unsere Website verbreiten. Das wird für das Wachstum unserer Zuschauerzahlen weiterhin unverzichtbar sein.“

Eine einzige Plattform mit umfangreichen Funktionen

Vor der Entscheidung für Brightcove unterzog man bei Hope Channel alle wichtigen Online-Video-Plattformen (OVPs) einer eingehenden Untersuchung. „Brightcove war die einzige Option“, stellt Woods fest. „Die Brightcove API war mit Abstand die robusteste und bedienungsfreundlichste. Dank der enormen Größe werden unsere Videos dem größten weltweiten Publikum zuverlässig und schnell bereitgestellt. Zudem ermöglicht uns das ausgedehnte Brightcove Ökosystem, schnell und problemlos spezielle Funktionen von Brightcove Partnern einzubauen, zum Beispiel Untertitel für unsere tauben Mitglieder.“

Wood ergänzt: „Ein weiterer enormer Vorteil von Brightcove ist die automatische Transcodierung jedes hochgeladenen Videos in standardmäßige Wiedergabeversionen mit unterschiedlichen Bitraten. Dadurch können wir eine gleichbleibende Wiedergabe auf allen Geräten und für alle Videos garantieren. Dadurch sparen wir unglaublich viel Zeit ein, weil wir nicht manuell ein Dutzend Wiedergabeformen für jedes Video verwalten oder die Transcodierung auf unserer eigenen Hardware durchführen müssen.“

Mithilfe von Online-Videos verstärkt Hope Channel seine weltweite Präsenz, indem der Zugang zu Inhalten mit den Schwerpunktthemen Glaube, Gesundheit, Beziehungen und Gemeinschaft ausgedehnt wird. Durch Videos lassen sich Inhalte einfacher suchen, anschauen und weitergeben. Es sind Inhalte, die das Leben verändern können.