Fallstudie

CTA überträgt auf der CES 2018 über 90 Live-Stream-Sessions

Durch die sofortige Verfügbarkeit von Archiven in der Brightcove Mediathek können wir Live-Clipping für soziale Netzwerke anbieten und diese Videos für Marketing- und Werbezwecke nutzen. Außerdem können wir damit die Vordenkerrolle der CTA stärken.
Alicia GoodmanSenior Digital Content Manager

Bei der Consumer Technology Association (CTA)™ handelt es sich um den Verband, der die US-amerikanische Branche für Verbrauchertechnologie vertritt. Rund 2.200 Unternehmen profitieren von den Vorteilen der Mitgliedschaft, wozu Lobbyarbeit, Marktforschung, technische Weiterbildung, Branchenförderung, Normenentwicklung sowie die Pflege von geschäftlichen und strategischen Beziehungen gehören.

Die CTA veranstaltet auch die CES® – den Branchentreff für alle, die im Bereich Verbrauchertechnologien geschäftlich tätig und erfolgreich sind. Sie verwendet Video-Content, um den Nutzen für die CES-Teilnehmer zu erhöhen, auch diejenigen zu erreichen, die nicht persönlich teilnehmen können, und die Berichterstattung in den Medien auszudehnen.

Mittelmäßiges Benutzererlebnis und unzusammenhängende Technologien bereiten Probleme für CES-Live-Stream

Die CTA koordiniert und verwaltet einen Live-Stream der CES, der für die Öffentlichkeit uneingeschränkt und kostenlos zugänglich ist. Zudem überträgt der Verband normalerweise Live-Streams von etwa einem Drittel des Konferenzprogramms. Bei der CTA sah man sich im Zusammenhang mit den Live-Stream-Bemühungen mit drei konkreten Problemen konfrontiert, die sich nicht nur auf das allgemeine Zuschauererlebnis, sondern auch auf den Umgang mit Archiven und das Ressourcenmanagement auswirkten.

Das erste Problem war die Endnutzerplattform, die nicht für das Live-Streaming vieler gleichzeitiger Sessions ausgelegt war und keine individuelle Anpassung der visuellen Elemente zur Schaffung eines gebrandeten Erlebnisses ermöglichte. Darüber hinaus wurden die Video-Archive der CTA auf einer anderen Plattform gehostet als der, über die sie übertragen wurden, was ein weiteres Problem darstellte.

„Die Archivierung erwies sich als problematisch“, sagt Alicia Goodman, Senior Digital Content Manager bei der CTA. Goodman und ihr Web-Team taten sich schwer damit, große Dateien weiterzuleiten und sie innerhalb kurzer Zeit zu bearbeiten und zu veröffentlichen.

Infolgedessen wurden einige Archive erst Wochen nach der Show veröffentlicht. Und da die archivierten Inhalte auf zwei verschiedenen Plattformen gehostet wurden, der Live-Streaming- und der Video-Hosting-Plattform, hatten die Zuschauer keinen zentralen Ort zum Anschauen oder Durchsuchen von Videos.

Das dritte Problem bestand laut Goodman darin, dass nur wenige Daten und Analytics vorlagen und diese nicht die notwendigen Einblicke lieferten. „Wir konnten nicht zwischen einem Live- und einem Archiv-Aufruf unterscheiden“, erläutert sie. Und da die Archive der CTA auf zwei Plattformen gespeichert waren, konnten keine aggregierten Daten eingesehen werden.

Brightcove Gallery trägt zu über 250.000 Aufrufen und 2.000 Besuchern bei

Goodman und ihr Team machten die benötigten Ressourcen ausfindig, um diese Probleme bei künftigen CES-Live-Streams abzumildern. Zur Verbesserung des Nutzungserlebnisses für die externen Zuschauer der Konferenz sah man folgende Elemente als unverzichtbar an: einen qualitativ hochwertigen Live-Stream, aktuelle Live-Stream-Programme, Zugriff auf Live-Stream-Aufnahmen, einen Zeitplan für Live-Stream-Events und Suchoptionen. Was das interne Publikum angeht, wollte man bei der CTA den Partnern und Moderatoren die Möglichkeit zum Herunterladen von Live-Stream-Archiven geben, als Nachweis ihrer Teilnahme oder für Werbezwecke.

Nach Überprüfung dieser Anforderungen entschied sich Goodman, mithilfe von Brightcove Gallery ein separates Portal auf der CES-Website zu erstellen. Zudem entwarf sie eine Playliste der aktuell gestreamten Inhalte, eine Video-Sammlung mit den Sessions der einzelnen Bühnen und Platzhalterbilder für jedes gestreamte Event, die grundlegende Session-Informationen (Titel, Datum und Uhrzeit der Session) im Überblick zeigen. Und mit der Video Cloud-Plattform von Brightcove können Goodman und ihr Team nun archivierte Aufnahmen an einem einzigen Ort hosten und präzise Video-Daten mit der Brightcove Analytics-API erfassen. Für den internen Gebrauch schuf Goodman außerdem eine Handvoll kennwortgeschützter, downloadfähiger Brightcove Gallery-Websites, damit Partner und Konferenzredner ihre Sessions nach der Präsentation herunterladen können.

Gallery-basiertes Web-Portal hostet über 90 Live-Stream-Sessions

Für die CES 2018 führte die CTA das verbesserte, auf Brightcove basierende Web-Portal ein, auf dem über 90 live gestreamte Sessions von sieben Bühnen (einschließlich der Keynote-Vorträge) gehostet wurden. Vor der Veranstaltung warb die CTA über soziale Medien und per E-Mail für den Live-Stream, während die CES-Partner Links und den Brightcove Player auf ihren jeweiligen Websites und Kanälen einbanden. Und mithilfe der Brightcove Plattform konnte Goodman die gesamte Video-Bibliothek der CTA verlagern und Live-Stream-Sessions von sechs Messetagen in nur zwei Monaten verarbeiten.

„Wir waren überaus glücklich darüber, wie schnell wir unsere Mitarbeiter einarbeiten und unsere Bibliothek verlagern konnten“, freut sie sich. „Dank der sofort einsetzbaren Gallery mussten wir bei der Umstellung unser Entwicklungsteam nicht hinzuziehen, was einen enormen Zeitgewinn brachte. Außerdem mussten wir dadurch nicht viel Zeit mit QS-Aufgaben verbringen oder technische Probleme selbst lösen.“

Darüber hinaus vertraute Goodman auf das Live-Support-Team von Brightcove, damit es bei den Live-Streams der Keynote-Reden zu keinen Problemen oder Ausfällen kam und dem CES-Publikum ein erstklassiges Live-Seherlebnis geboten wurde.

„Jemanden zur Verfügung zu haben, der Fragen beantwortet und Fehler behebt, falls während dieser Events mit großer Öffentlichkeitswirkung Probleme auftreten, das hat uns enorm beruhigt“, erklärt sie.

CES 2018 verzeichnet Hunderttausende Aufrufe und vergrößert Publikum

Nach der Show konnte das Web-Team der CTA auf genaue, aggregierte Zuschauerzahlen zugreifen. Insgesamt verzeichnete Goodman Hunderttausende Aufrufe von Live- und Archiv-Videos.

„Außerdem konnten wir feststellen, dass Leute, die nicht an der Veranstaltung teilnahmen, den Live-Stream angeschaut haben“, sagt Goodman.

Vor allem aber verfügt die CTA jetzt über eine zentrale Mediathek, in der VOD-Clips mit Live-Stream-Aufnahmen gespeichert und für künftige digitale Marketing-Kampagnen umfunktioniert werden können.