Fallstudie

Brightcove unterstützt Ausweitung des Anzeigenbestands von Condé Nast Japan um 200 Prozent

Brightcove unterstützt Ausweitung des Anzeigenbestands von Condé Nast Japan um 200 Prozent
Wir haben mehr als 70 Video-Serien und möchten unserem gesamten Publikum alle diese Serien präsentieren. Mit dem Empfehlungsmodul können Zuschauer alle diese Inhalte entdecken.
Kiyo FujishiroDirector, Condé Nast Video / Japan

Video-Betrachtungsraten schnellen mit Video Cloud von Brightcove auf 60 Prozent

Condé Nast Japan kam machte erstmals 1999 mit dem Debüttitel Vogue Japan von sich reden. Nun, 18 Jahre später, nennt der Verlagsgigant fünf der führenden Multimedia-Marken des Landes, darunter Vogue Japan, GQ Japan, WIRED Japan, Vogue Girl und Vogue Wedding, sein eigen.

Als Teil des Portfolios von Condé Nast International hat Condé Nast Japan sowohl bei Print- als auch bei digitalen Medien neue Maßstäbe bei einflussreichen, visuell faszinierenden Inhalten gesetzt. In letzter Zeit expandierte das Unternehmen über diese beiden Mediengeschäftsbereiche hinaus und fügte dem Portfolio auch noch Video hinzu. Video ist die kleinste Division, kann sich aber dank der herausragenden Arbeit von Director Kiyo Fujishiro eines großen und treuen Publikums rühmen.

Fujishiro kam 2015 zu Condé Nast Japan. Sein Auftrag bestand darin, die Gruppe für die Entwicklung des Video-Geschäfts von Grund auf mit aufzubauen. Zunächst identifizierte das Team drei Handlungsschwerpunkte, die für Wachstum und Gesamterfolg unabdingbar waren. Der erste – und gleichzeitig auch wichtigste – Punkt war die Ausweitung des Bestands an skalierbaren Video-Inhalten bei allen Medienmarken von Condé Nast Japan. Der zweite Punkt war die Nutzung dieser Inhalte zur Vergrößerung der Reichweite und zur Bindung eines noch größeren markentreuen Publikums. Und der letzte Punkt war die Schaffung einer konstanten Einnahmenquelle zur Unterstützung dieser neuen Video-Sparte. Zur Erreichung dieser drei Ziele entschied sich Condé Nast Japan für die Brightcove Plattform Video Cloud.

In nur zwei Monaten nach Implementierung der Plattform konnte die Video-Sparte die Produktion auf Hochtouren bringen. Der Anzeigenbestand von Condé Nast Japan wuchs um 200 Prozent. Ebenso beeindruckend ist die Entwicklung der gesamten Video-Betrachtungsrate des Unternehmens: Hier konnte seitdem eine Steigerung von 40 auf 60 Prozent verzeichnet werden. Dies unterstreicht, wie ansprechender und wirkungsvoller die neuen Inhalte sind.

Ein genauerer Blick auf Vogue und GQ

Vogue und GQ, zwei der größten Medienmarken von Condé Nast Japan, erreichen zusammen über Print- oder digitale Medien jeden Tag mehrere Millionen Menschen.

Vogue, Japans angesagteste Destination für alles aus den Bereichen Mode, VIPs, Schönheit und Lifestyle, ist die einflussreichste Marke des Unternehmens im Bereich Damenmode. Jeden Monat verzeichnet die Website 38 Millionen Seitenaufrufe und 2,6 Millionen individuelle Besucher.

GQ führt derweil bei den Männern die Riege der Modemarken des Landes an. Die Website verbucht monatlich 23 Millionen Seitenaufrufe und 1,6 Millionen individuelle Besucher. Im Vergleich zu den Lesern der Vogue wünschen sich die der GQ eine noch breiter gefächerte Palette an Inhalten aus den Bereichen Autos und Sport über Entertainment und Lifestyle bis hin zu Mode.

Diese Marken waren zwar im Sektor digitale Medien äußerst angesagt, aber Condé Nast Japan stellte fest, dass Besucher der Websites der wenig bis gar keine Video-Inhalte aufrufen konnten. Das Team erarbeitete eine Video-Strategie, um einen neuen, florierenden Geschäftsbereich zu schaffen, der sich zu einer Einnahmequelle für das Unternehmen entwickeln würde.

Condé Nast Japan legt bei Neuaufbau des Video-Geschäfts Wert auf Benutzererfahrung

Bevor mit dem Projekt begonnen wurde, identifizierte Condé Nast Japan drei Zielsetzungen, die für das Wachstum des hochleistungsfähigen Video-Geschäft erreicht werden mussten: (1) Steigerung des Volumens der Video-Inhalte für Vogue und GQ, (2) Gewährleistung, dass diese Ressourcen für die Zielgruppen relevant und ansprechend waren, um ein markentreues Publikum zu gewinnen, und (3) Verknüpfung beider Aspekte – Video-Inhalt und interessiertes Publikum – als Beweis für den Wert des Anzeigenbestands von Condé Nast Japan für einflussreiche Werbekunden.

Nachdem diese Kernanforderungen definiert waren, läutete das Team die erste Phase der Video-Produktion ein und erweiterte die Websites von Vogue und GQ um weitere Video-Inhalte. An diesem Punkt erkannte das Team, dass eine dedizierte Video-Plattform nötig war, mit der sich diese Inhalte über die digitalen Ressourcen der Marken hinweg verwalten und verbreiten ließen. Zunächst wählte das Team eine lokale Video-Plattform, doch schon bald erkannte es, dass der Player des Anbieters den Besuchern der Websites von Vogue und GQ ein keineswegs optimales Betrachtererlebnis lieferte. Die Videos wurden nur langsam geladen, und auf diese Weise konnte man kein Publikum für die Marken gewinnen und an die Marken binden. Daher musste das Team eine neue Video-Plattform finden, die sich durch schnelle Ladezeiten auszeichnete, die erforderlichen Tools für ein einfaches Content-Management bereitstellte und das Benutzererlebnis insgesamt optimierte.

Sie stießen auf die Brightcove Plattform Video Cloud mit ihrem breit gefächerten Funktionsangebot und dem umfangreichen Partnernetzwerk. Video Cloud ermöglicht verschiedene Technologieintegrationen, darunter die Integration mit der Video-Personalisierungs-Engine IRIS.TV. Damit wusste Condé Nast Japan, dass dies die perfekte Lösung für die Steigerung des Video-Traffic insgesamt und für die Verbesserung der Zielgruppenbindung sein würde. Zudem konnte Condé Nast Japan den Zielgruppen mithilfe der Plattform eine einmalige Anzeigeumgebung bieten.

Eines der wichtigsten Features der Plattform ist die Möglichkeit, Video in optimaler Qualität auf jedem Gerät abzuspielen, denn die meisten Zugriffe auf die Websites von Condé Nast Japan erfolgen über Mobilgeräte. Die Mitarbeiter können jetzt einfach Inhalte in Video Cloud hochladen, und ab da übernimmt die Plattform alles. Sie wandelt diese Video-Inhalte in verschiedene Wiedergabeversionen um, die jeweils für die Wiedergabe auf jedem nur möglichen Gerät optimiert waren, unabhängig von Auflösung oder Verbindungsgeschwindigkeit. Fujishiro erklärt:

„Video-Inhalte findet man überall, nicht nur auf Websites… Es ist daher sehr wichtig, dass die Inhalte auf so vielen Plattformen wie möglich verbreitet werden können, und genau das bietet uns Brightcove.“

Video Cloud von Brightcove ermöglicht einen stärker fokussierten Ansatz bei der Video-Entwicklung

Die Video-Verwaltung und -Verbreitung wurde von der Brightcove Plattform erledigt, daher benötigte der für die Entwicklung des Video-Geschäfts zuständige Geschäftsbereich eine ausgeklügeltere Video-Strategie. Das erste Ziel galt natürlich nach wie vor: Insgesamt sollte das Volumen an Video-Inhalt für Vogue und GQ gesteigert werden. Allerdings wollte sich das Team nicht mit jeder Website separat befassen. Dieses Mal sollte der Video-Inhalt über die jeweiligen digitalen Ressourcen der Marken hinweg ausgeweitet werden, gleichzeitig sollte die Markenpräsenz auf jeder Verbreitungsplattform gestärkt werden. Damit würde dann auch das zweite Ziel der Gruppe erreicht, die Intensivierung der Zielgruppenbindung, die Erfüllung der Wünsche markentreuer Kunden und gleichzeitig die Gewinnung neuer Fans. Die Zielgruppen von Vogue und GQ sind auf Plattformen wie Facebook und LINE-App sehr aktiv. Condé Nast Japan konnte sich daher das Medieninteresse dieser Zielgruppen zunutze machen und Video über die sozialen Netzwerke der beiden Marken verbreiten. So konnten Fans die Video-Inhalte leichter mit anderen teilen und sich damit identifizieren.

„Unser durchschnittlicher Website-Nutzer sieht sich derzeit zwei bis drei Videos an“, erklärt Fujishiro. „Aber in den sozialen Netzwerken sind es eher vier oder fünf.“

Durch die Übertragung des Content-Managements und der Verbreitungsaufgaben auf die Brightcove Plattform kann sich das Video-Team von Condé Nast Japn nun voll und ganz darauf konzentrieren, diese Ziele zu erreichen und eine konstante Einnahmequelle zur Finanzierung der neuen Video-Geschäftsinitiativen zu schaffen.

Zahl der Video-Aufrufe steigt auf 60 Prozent, Anzeigenbestand schnellt um 200 Prozent nach oben

Seit dem Einsatz der Brightcove Plattform hat Condé Nast Japan große Erfolge verbuchen können. Die Mitarbeiter berichten, dass sowohl bei Vogue als auch bei GQ die Video-Wiedergaberaten gestiegen sind. Insgesamt legten sie von 40 Prozent auf 60 Prozent zu. Das Unternehmen hat beschlossen, sich die wachsenden Betrachterzahlen und die bessere Bindung durch die Ausweitung des Raums für Werbeanzeigen zunutze zu machen. Der Anzeigenbestand für Vogue und GQ ist um 200 Prozent gestiegen, und bis 2018 will Condé Nast Japan diese Zahl verdoppeln.

Vor allem aber hat die Brightcove Plattform Fujishiro und seinem Team geholfen, mehr Video-Inhalt zu produzieren, denn das Team muss keine Zeit mit dem Content-Management oder der manuellen Verbreitung zubringen: „Wir können uns jetzt viel stärker darauf konzentrieren, mehr Inhalt zu produzieren. Inzwischen erschaffen wir 30 Episoden pro Monat. Letztes Jahr waren es noch 10 bis 20.“

Video-Empfehlungen, Verbreitung über soziale Medien und optimierte Viewability führen zum Erfolg

Die Integration von Brightcove mit der IRIS.TV Plattform und dem Brightcove Social Modul haben sich als entscheidende Ressourcen bei der Entwicklung des neuen Video-Geschäfts von Condé Nast Japan erwiesen. Zusammen mit der Video-Transcodierungstechnologie von Brightcove haben diese Features die Kundenbindung an das Unternehmen wirklich sprunghaft zunehmen lassen.

Durch die Einbindung des IRIS.TV Empfehlungsmoduls in den Player von Brightcove können Betrachter noch mehr Video-Inhalt mit Bezug zu Vogue oder GQ sehen. Dies unterstützt die Zielgruppenbindung noch zusätzlich. Die Integration der Plattform versetzt Condé Nast Japan auch in die Lage, Video-Inhalte beider Marken in Serienform zu promoten.

„Wir haben mehr als 70 Video-Serien“, erklärt Fujishiro. „Und diese Serien umfassen jeweils 10 bis 20 Episoden. Wir würden gerne unserem Publikum alle diese Episoden präsentieren. Mit dem Empfehlungsmodul können Zuschauer nun alle diese Inhalte entdecken.“

Ebenso wichtig ist Brightcove Social, insbesondere die Funktion der Verbreitung über mehrere Kanäle. Durch die Bereitstellung von Video-Inhalt für das interessierteste und aufmerksamste Publikum von Vogue und GQ kann Condé Nast Japan die Zuschauerbindung in bisher ungekanntem Maße steigern und die Reichweite der Marke extrem erweitern.

„Die Zuschauerbindung ist in jüngster Zeit für uns immer wichtiger geworden“, stellt Fujishiro fest. „Wir gehen davon aus, dass unsere Zuschauer mehr Seiten besuchen und mehr Video-Inhalte aufrufen als noch letztes Jahr, es geht also nicht nur um eine größere Reichweite… Dieses Jahr konzentrieren wir uns vor allem darauf, die Bindung zu unserem Publikum zu vertiefen.“