Fallstudie

Video als Schwerpunkt der Strategie des Australischen Olympischen Komitees (AOC) für die Spiele in Rio 2016

Video als Schwerpunkt der Strategie des Australischen Olympischen Komitees (AOC) für die Spiele in Rio 2016
Als Non-Profit-Organisation ... müssen wir, wo immer dies möglich ist, effizient arbeiten und Prozesse rationalisieren. Mit Brightcove waren wir in der Lage, den Video-Workflow zu rationalisieren.
Andrew ReidDigital Manager, AOC

Online-Video fördert Bindung und eröffnet neue Einnahmequellen für Non-Profit-Organisation.

Das Australische Olympische Komitee (AOC) ist eine nichtstaatliche Non-Profit-Organisation, die durch Förderung und andere Initiativen die Entwicklung des Hochleistungssports und von Athleten in Australien unterstützt. Es trägt die alleinige Verantwortung für die Nominierung und Finanzierung der Teilnehmer an den Olympischen Sommer- und Winterspielen und der Jugendolympiade.

Hintergrund

Das Australische Olympische Komitee (AOC) ist eine nichtstaatliche Non-Profit-Organisation, die durch die Beschaffung von Fördermitteln und andere Initiativen die Entwicklung des Hochleistungssports und von Athleten in Australien unterstützt. Es trägt die alleinige Verantwortung für die Nominierung und Finanzierung der Teilnehmer an den Olympischen Sommer- und Winterspielen und der Jugendolympiade.

Das AOC ist außerdem dafür zuständig, den olympischen Geist und die olympischen Ideale in der australischen Gesellschaft zu verbreiten und den Australiern ihre bemerkenswerte olympische Geschichte seit 1896 zu vermitteln. Auf der Website des AOC werden alle relevanten Inhalte über australische Mannschaften bei Olympischen Spielen veröffentlicht. Dies umfasst die Geschichte, Ergebnisse, Nachrichten, Blogs von Athleten und exklusive Videos, die der australischen Öffentlichkeit den Sinn der olympischen Mission vermitteln und einen Blick hinter die Kulissen der Realisierung des olympischen Traums ermöglichen.

Als Non-Profit-Organisation ist das AOC auf die Unterstützung von Sponsoren und der Australian Olympic Foundation (AOF) sowie auf Spendenaktionen von Unternehmen und Fördermittel von staatlicher Seite angewiesen.

Die digitale Strategie des AOC erhöht die Aufmerksamkeit der Sponsoren und das Interesse an den australischen Athleten außerhalb der olympischen Kernzeiten.

Situation

Video ist schon seit langem Bestandteil der umfassenden Content-Strategie des AOC. Bei den Video-Inhalten handelt es sich hauptsächlich um Eigenproduktionen: Filminterviews mit Athleten, Trainingseinheiten, Nachrichten über die Organisation und bevorstehende Ereignisse. Allerdings wurden Videos dieser Art nur hin und wieder produziert. Um die Öffentlichkeit stärker einzubeziehen und die Anziehungskraft von Video effektiv einzusetzen, legt das AOC im Rahmen seiner Content-Marketing-Strategie immer mehr Wert auf konsistente Video-Inhalte. Die Entwicklung lässt sich am Beispiel der Sommerspiele nachvollziehen: In Peking 2008 erfolgte der Startschuss, London 2012 war mit 470 Videos ein weiterer großer Schritt nach vorne, und bei den Spielen in Rio werden hochwertige Video-Inhalte ein neues Höchstniveau erreichen.

Mit seiner überarbeiteten Marketing-Strategie verfolgte das AOC gleichzeitig mehrere Ziele: eine bessere Kontrolle über die Inhalte, die Erhöhung des Traffics auf seiner Website und eine effizientere Darstellung der mit dem AOC verbundenen Marken. Im Jahr 2009 hatte es zwar ein eigenes Medienzentrum zur Speicherung und Verwaltung aller Videos geschaffen, doch andere Video-Kanäle boten weniger Kontrolle über die Inhalte, als für die Integration der zugehörigen Sport- und Athletenmetadaten erforderlich war.

Das AOC beschloss, in seine Online-Präsenz zu investieren, und bemühte sich um die Erschließung neuer Einnahmequellen durch neue Angebote. Mit dem alten Online-Betriebsmodell wäre die Organisation dazu nicht in der Lage gewesen.

Außerdem stellte das AOC fest, dass der Upload-Prozess, die Transcodierung und die Verwaltung des umfangreichen Video-Portfolios das interne Medienteam äußerst viel Zeit kosteten. Daher wurde dringend eine Möglichkeit zur Optimierung dieser Back-End-Workflow-Prozesse benötigt.

Ziele

  • Konsistentes, nahtloses Benutzererlebnis auf verschiedenen Geräten, um Reichweite und Bindung bei den Verbrauchern zu erhöhen
  • Höhere Kontrolle über Video-Inhalte und Werbung
  • Erschließen neuer Einnahmequellen
  • Einfachere Back-End-Prozesse, einschließlich Upload, Transcodierung und Verwaltung von Video-Inhalten

Lösung

Dem AOC wurde bewusst, dass Video die Zukunft des Content-Marketings darstellt. Video wurde zum zentralen Medium, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit das ganze Jahr über auf aufrechtzuerhalten. Zur Umsetzung der überarbeiteten Video-Marketing-Strategie wählte das AOC die Lösung Video Cloud von Brightcove. Mit der Implementierung von Video Cloud konnte die Organisation ihren Online-Video-Workflow überholen, indem Upload, Aufnahme, Transcodierung und Veröffentlichung von Videos auf Websites, Mobilgeräten und Social-Media-Kanälen erheblich vereinfacht und optimiert wurden.

„Als Non-Profit-Organisation mit einem kleinen Team müssen wir, wo immer dies möglich ist, mit hoher Effizienz arbeiten und unsere Prozesse rationalisieren“, so Andrew Reid, Digital-Manager des AOC. „Mit Brightcove sind wir in der Lage, den Video-Workflow zu rationalisieren. Wir brauchen ein Video lediglich hochzuladen, woraufhin es von der Software automatisch transcodiert wird, sodass sichergestellt ist, dass es unabhängig vom Abspielgerät, Browser oder Betriebssystem des Verbrauchers problemlos wiedergegeben werden kann.“

Brightcove Video Cloud erhöht die Benutzerfreundlichkeit, da das AOC häufiger Videos hochladen sowie Inhalte, Player und Wiedergabelisten an einem zentralen Ort verwalten kann.

Die Organisation erzielt eine höhere Kontrolle über ihre Video-Inhalte, was zu einer größeren Reichweite und höheren Bindung der Zuschauer beiträgt. Statt Video-Inhalte verteilt auf Drittkanälen wie YouTube zu veröffentlichen, werden sämtliche Video-Inhalte des AOC nun auf der eigenen Website gehostet. Die Funktion YouTube Sync von Brightcove bietet dem AOC die Möglichkeit, auf YouTube Ausschnitte seiner Video-Inhalte anzubieten, um den Traffic letzten Endes auf die eigene Website zurückzuleiten.

Video Cloud vereinfacht die Freigabe von Video-Inhalten für Broadcast-Partner, die ebenfalls Kunden von Brightcove Video Cloud sind. Während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nutzte das AOC die Möglichkeit, Network Ten direkt über das Brightcove-Portal Zusammenfassungen der Wettbewerbe und Interviews mit den Athleten zur Verfügung zu stellen. Dadurch müssen Clips, nachdem sie einmal freigegeben sind, nicht noch einmal hochgeladen und transcodiert werden, wodurch das AOC eine schnellere Online-Schaltung erzielen konnte. Außerdem konnten beide Seiten durch die Verteilung der Inhalte über mehrere Partner und Kanäle die Reichweite ihrer Inhalte erhöhen.

„Vor der Einführung von Brightcove Video Cloud mussten wir Inhalte auf CDs verteilen, die die Videos enthielten, und sie anschließend transcodieren, um zu gewährleisten, dass sie sich mit unserem Video-Player perfekt wiedergeben lassen“, erläutert Reid. „Das war zeitaufwändig und ineffizient. Bei den Olympischen Spielen in Rio werden wir mit der cloudbasierten Video-Plattform von Brightcove hingegen in der Lage sein, Inhalte schnell und problemlos freizugeben und zu veröffentlichen. Da wir darauf abzielen, unsere Reichweite zu erhöhen und unsere öffentliche Fangemeinde stärker an uns zu binden, möchten wir das in Zukunft definitiv häufiger tun.“

Erfolgreiche Partnerschaft

Seitdem das AOC eine Partnerschaft mit Brightcove eingegangen ist, hat es seinen Ansatz für Video komplett überarbeitet. Es konnte nicht nur den Upload- und Veröffentlichungsprozess für Videos vereinfachen, sondern auch die Reichweite seiner Videos erhöhen und die Bindung seiner Zuschauer stärken.

Zwischen 2011 und 2015 stieg die Anzahl der monatlichen Online-Video-Aufrufe auf der Website um 273 Prozent an, wobei die Zuschauerbindung die anfänglichen Erwartungen der Organisation deutlich überstieg. Diese Metriken werden bei den Olympischen Spielen 2016 voraussichtlich noch einmal übertroffen. Das AOC rechnet während der Spiele mit 280.000 Online-Video-Aufrufen und einem Anstieg von mindestens 30 Prozent im Vergleich zur Sommerolympiade 2012 in London.

„Mit der Hilfe von Brightcove konnten wir tatsächlich eine stärker strategisch ausgerichtete und ansprechendere Video-Content-Strategie entwickeln, mit der wir letzten Endes unser übergeordnetes Ziel, den olympischen Geist zu vermitteln, erreichen werden“, resümiert Reid.

Weitere Schritte

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016 in Rio möchte das AOC mehr Video-Inhalte produzieren und auf seiner Website hosten. Die Organisation plant die Produktion von insgesamt 400 Videos über australische Athleten, um die Online-Begeisterung für die Olympischen Spiele zu schüren und neue Fans zu gewinnen.

Das AOC ist bei den Spielen mit einem eigenen Team vor Ort dabei, um mehr Videos und vor allem auch hochwertigere Videos zu produzieren. Dabei verringert Brightcove Video Cloud die Durchlaufzeit von der Produktion bis zur Veröffentlichung der Videos erheblich. Außerdem wird das AOC sein Augenmerk stärker auf Methoden zur Freigabe von Inhalten sowohl über die eigenen Social-Kanäle als auch über die sozialen Netzwerke von Partnern richten, um seine Reichweite zu erhöhen und die Bindung der Fangemeinde zu verbessern.

Schließlich bemüht sich das AOC durch die Einfügung von Pre-Roll-Anzeigen in den Videos, die auf seiner Website und in den sozialen Medien veröffentlicht werden, um die Erschließung einer neuen Einnahmequelle. Daraus ergibt sich eine wertvolle neue Möglichkeit zur Monetarisierung, die für die Finanzierung einer Non-Profit-Organisation eine besonders wichtige Rolle spielen wird.

Brightcove ist weder Sponsor des AOC noch der australischen Olympia-Teams. Wir haben dem Australischen Olympischen Komitee über mehrere Jahre zahlungspflichtige Dienste bereitgestellt. Die Liste der Partner und Lieferanten der australischen Olympia-Teams finden Sie hier.