Video-Marketing-Mentoren: 9 Best Practices für Social Video von Influencern

In vielerlei Hinsicht geht es bei Social Media darum, sich wohlwollend, hilfsbereit und aufrichtig zu zeigen. Mit dieser Methode ziehen viele Accounts Tausende treuer Follower an – diese Influencer verkörpern die „goldenen Regeln“ für soziale Netzwerke. Wie also verhalten Sie sich als Influencer, wenn Sie gefragt werden, wie man Social Media und Social Video als Marketer am besten einsetzt? Selbstverständlich teilen Sie Ihr Wissen. Schauen Sie sich das obige Video an und lesen Sie unten die Ratschläge unserer Video-Marketing-Mentoren – und vergessen Sie nicht, das Video und die Ratschläge zu teilen!

Video-Transkript:

1. Es geht nicht darum, überall in Social Media vertreten zu sein

Chris Moody, Content Marketing Leader bei GE Digital: Für mich kommt es bei sozialen Netzwerken heute und auch in Zukunft in erster Linie darauf an, dass man sich jeweils auf eine Plattform konzentriert. Allzu oft versuchen wir, überall gleichzeitig zu sein: auf Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest, LinkedIn. Wir können nicht überall sein. Auch unsere Zielgruppe ist nicht überall. Wenn Sie Ihre Social-Bemühungen in die Breite streuen, verwässern Sie sie im Grunde genommen. Suchen Sie also nach der Plattform, auf der sich Ihre Zielgruppe aufhält: Ihre Interessenten, Ihre Kunden, Ihre Markenbotschafter. Und bemühen Sie sich dann um eine sichtbare Präsenz, indem Sie Ihre Inhalte dort produzieren und Ihre Zuschauer an sich binden.

„Suchen Sie nach der Plattform, auf der sich Ihre Zielgruppe aufhält ... Und bemühen Sie sich dann um eine sichtbare Präsenz, indem Sie Ihre Inhalte dort produzieren“ -@cnmoody, @GE_Digital [Zum Twittern hier klicken]

2. Jede Social-Website braucht eine eigene Kommunikationsstrategie

Joe Pulizzi, Gründer des Content Marketing Institute: Jeder Kanal, den Sie nutzen, sollte sein eigenes „Warum“ haben. Warum kommunizieren wir aus strategischer Sicht auf diesem Kanal? Mit welcher Zielgruppe kommunizieren wir? Und welches Verhalten erwarten wir letzten Endes? Sie sollten also für jeden verwendeten Kanal einen „Warum“-Test durchführen. Derzeit ist das durchschnittliche Unternehmen pro Zielgruppe auf 13 bis 16 verschiedenen Kanälen tätig. Das ist einfach zu viel.

3. Maßgeschneiderte Inhalte für Käufer

Carlos Hidalgo, CEO von VisumCx: Ich stehe im Kontakt mit einer Firma in Europa, die Social auf ganz spezielle Weise nutzt und sich voll und ganz darauf konzentriert. Aber die Firma arbeitet mit Social-Media-Schwergewichten wie Fujitsu, IBM und Vodafone zusammen – wenn Nachfrage generiert werden soll, können wir Firmen aus einer Social-Media-Perspektive wirklich auf Trab bringen. Und sie haben damit großen Erfolg, weil sie vom Käufer ausgehen. Was mögen die Käufer in sozialen Netzwerken? Auf welche Eigenschaften von Social Media stehen sie? Welche Arten von Inhalten wollen sie konsumieren?

„Eine Social-Medie-Strategie, die Nachfrage generiert, geht vom Käufer aus“, so @cahidalgo von @VisumCx: [Zum Twittern hier klicken]

4. Machen Sie Ihre Standard-Tweets visuell interessanter

Chris Moody: Social-Media-Posts mit animierten GIFs oder Videos sind neun Mal effizienter als Posts ohne animierte GIFs oder Videos.

„Social-Media-Posts mit animierten GIFs oder Videos sind neun Mal effizienter“, @cnmoody von @GE_Digital [Zum Twittern hier klicken]

5. Social Video muss kurz und actionreich sein

Stacy Adams, Marketing-Leiterin bei GoAnimate: Social Video muss kurz sein. Social Video muss sehr schnelle, prägnante Punkte enthalten und auf etwas verweisen. Video als Selbstzweck verbessert meiner Meinung nach nicht die Markenwahrnehmung und die mit dem Video verknüpfte Handlungsaufforderung.

„Social Video muss sehr schnelle, prägnante Punkte enthalten und auf etwas verweisen“, -@atl2oz von @GoAnimate [Zum Twittern hier klicken]

6. Nutzen Sie eine Video-Plattform, die Sie steuern können

Joe Pulizzi: Auf welcher Plattform können Sie Ihr Video veröffentlichen, ohne sich an die Regeln von irgendwelchen Dritten halten zu müssen? Ich würde Videos gerne auf einer Plattform anschauen, über die man selbst die Kontrolle hat. Denn YouTube ändert immer wieder die Spielregeln, und bei Facebook ist das nicht anders, und das wird immer so bleiben, da man sich dort nicht um Sie kümmert, sondern nur die eigenen Interessen im Blick hat.

„YouTube ändert immer wieder die Spielregeln, und bei Facebook ist das nicht anders ...“, so @JoePulizzi. Wie passen Marketer sich an #socialvideo an? http://ow.ly/HqyQ30a6Qo1 [Zum Twittern hier klicken]

7. Entwerfen Sie einen vollständigen (ganz eigenen) Content-Hub

Michael Brenner, CEO von Marketing Insider Group: Marken begehen einen schweren Fehler, wenn sie sich auf die Produktion von Content-Satelliten für Social-Media-Plattformen konzentrieren. Wir haben bereits gesehen, dass Facebook seinen Algorithmus ändern kann und dass sich dadurch die organische Reichweite auf Facebook verringern kann, sodass Ihre Inhalte am Ende nur noch von einem Prozent Ihrer Follower angeschaut werden. Der Schwerpunkt sollte also darauf liegen, Ihr eigenes digitales Eigentum bzw. ein Content-Marketing-Programm zu erschaffen und soziale Netzwerke als Mechanismen zur Verbreitung zu betrachten.

Hosten Sie Ihren Content in Social Media? @BrennerMichael von @MKTGInsiders sagt: „Content muss Ihr EIGENTUM sein. #socialvideo [Zum Twittern hier klicken]

8. Maßgeschneiderte Inhalte für die Plattform, auf der sie konsumiert werden

Stacy Adams: Der Erfolg hängt größtenteils davon ab, dass Sie auf verschiedenen Plattformen verschiedene Versionen Ihres Videos einsetzen und auf Ihrer Website zum Beispiel ein längeres Video bereitstellen, da die Besucher, die sich zu Ihnen durchgeklickt haben, in der Regel mehr Zeit mitbringen.

9. Und egal was Sie tun: Missbrauchen Sie Social Media nicht als moderne Reklametafel

Jeff Julian, Co-Gründer von Enterprise Marketer: Am Anfang stehen immer wieder dieselben Fragen: „Was ist Ihre Kernbotschaft? Was sehen Ihre Kunden, wenn Sie auf Ihre Homepage kommen? In welche Plattformen können Mobilgeräte von Ihrer Website aus eintauchen?“ Und betrachten Sie danach soziale Netzwerke als Möglichkeit zur Verstärkung und zur Teilnahme am Austausch mit Kunden, also nicht nur zur Verbreitung einer Botschaft, die wie eine unter vielen Reklametafeln neben so vielen anderen Botschaften gar nicht mehr auffällt. Fragen Sie stattdessen: „Wie können wir eine integrierte Plattform aufbauen?“ Also eine Plattform, die wir problemlos wiederverwenden und gezielt nutzen können und die den Kunden eine tolle, nahtlose Erfahrung bietet.

Zusätzliche Ressourcen

Best Practices für Videos in sozialen Netzwerken: Geschäftliche Nutzung von Facebook

Best Practices für Videos in sozialen Netzwerken: Geschäftliche Nutzung von Twitter

Best Practices für Videos in sozialen Netzwerken: Geschäftliche Nutzung von YouTube

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