Gewusst wie: Video-Analytics

Gewusst wie: Video-Analytics

Video-Metriken stellen eines der nützlichsten Instrumente dar, mit deren Hilfe Digital-Marketer und Kommunikationsprofis den Nutzen ihrer Kampagnen ermitteln können. Dank der ausführlichen Video-Analytics können wir uns vom Thema „Budget“ abwenden und uns mehr auf den „ROI“ konzentrieren. Und gerade im Bezug auf den ROI sind Videos unübertroffen.

Das Analytics-Modul von Brightcove ist ein leistungsfähiges Tool, mit dessen Hilfe Sie die Daten gründlich analysieren können, um den Erfolg Ihrer Arbeit zu messen und Ihre Marketing-Strategien für die Zukunft weiterzuentwickeln. Wenn Sie die Frage nach dem Erfolg Ihrer Videos rasch beantworten möchten, können Sie anhand zweier Metriken schnell feststellen, was ganz allgemein funktioniert und was nicht.

Diese beiden Metriken sind 1. die Wiedergabe und 2. das Bindungsergebnis.

Wiedergaberate
Befassen wir uns zunächst mit der Wiedergaberate. Diese Zahl ergibt sich durch die Division der Aufrufe durch die Impressionen. Eine kurze Erklärung dieser Begriffe:

Aufruf – Der Betrachter hat tatsächlich auf „Widergabe“ geklickt, um sich ein Video anzusehen.

Impression – Ein Video wurde auf einer Seite geladen, aber nicht zwangsläufig wiedergegeben. Ich beschreibe das gerne so, dass der Betrachter die Gelegenheit hatte, sich das Video anzusehen.

Der Quotient dieser Zahlen stellt den Prozentsatz der Betrachter dar, die wirklich auf „Wiedergabe“ geklickt haben, um sich ein Video anzuschauen. Dieser Prozentsatz wird als Wiedergaberate bezeichnet. Folgende Frage wird dadurch beantwortet: „Sehen sich die Nutzer meine Videos an?

Bindungsergebnis
Sehen wir uns nun das Bindungsergebnis an. Dieses ergibt sich, wenn ein Video in 100 gleiche Segmente (100 %) unterteilt wird und anschließend verfolgt wird, wie viele Nutzer die einzelnen Segmente betrachtet haben. Diese Informationen lassen erkennen, an welcher Stelle die Betrachter das Video vorzeitig gestoppt haben. Das Bindungsergebnis beantwortet die zweite wichtige Frage: „Werden die Zuschauer vom Content gefesselt?

Es gibt wesentlich tiefergreifendere Video-Metriken als nur diese beiden Kennzahlen. Sie liefern jedoch schnell einen guten Überblick über den Erfolg Ihrer Videos bei Ihrer Zielgruppe.

Wenn die Wiedergaberate niedriger ist als gewünscht, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  1. Ist das verwendete Standbild interessant? Gesichter von Personen, Nahaufnahmen oder Fotos mit viel Bewegung sind häufig am besten geeignet.
  2. Ist das Video auf der Webseite so platziert, dass es dem Nutzer auffällt?
  3. Können die Zuschauer das Video „inline“, d. h. direkt auf der Seite wiedergeben, oder müssen sie es in einer separaten Einblendung öffnen? Die Metriken unserer Kunden insgesamt legen nahe, dass Inline-Videos in der Regel bessere Ergebnisse liefern als Videos, die in einem eigenen Fenster oder Overlay eingeblendet werden.

Wenn das Bindungsergebnis niedriger ist als gewünscht, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  1. Gibt es eine bestimmte Stelle im Video, an der die Betrachter aussteigen?
  2. Ist der Inhalt des Videos für die Seite, auf der es sich befindet, von Bedeutung? Wenn der Video-Inhalt nichts mit dem Seiteninhalt zu tun hat, werden die Zuschauer das Video höchstwahrscheinlich sehr schnell stoppen.
  3. Welche Trends haben sich in den Videos als äußerst wirkungsvoll bzw. als extrem wirkungslos erwiesen? Zu den Trends können die Video-Länge, bestimmte Schauspieler oder ein bestimmtes Thema gehören.

Wenn Sie wissen, was bei Ihren Videos funktioniert und was nicht, können Sie Ihre Video-Marketing- und Video-Kommunikationsstrategie durchdacht und mit einem Augenmerk auf die Geschäftskennzahlen weiterentwickeln.