Gast Beitrag: Die Vorteile einer Online Video Plattform gegenüber "handgemachten" Videolösungen und Videoportalen

Immer mehr Unternehmen entdecken das vielfältige Potenzial von Videos im Internet: die große Beliebtheit bei den Nutzern, eine hohe Emotionalisierung, gute Chancen der Vermarktung, eine deutliche Steigerung bei Produktverkäufen oder auch bessere Platzierung bei Suchergebnissen. Doch leider übersehen viele auch die Besonderheiten und Hürden, die man bei Videos zu überwinden hat.

Vorausgesetzt das Konzept für die Videos ist schlüssig und die Clips sind professionell produziert, bleibt die wichtige Frage, wie die Videos in die Webseite des Unternehmens integriert werden sollen. Und hier gibt es drei Varianten:

Marke Eigenbau
Die erste ist die individuelle Lösung. Ein hoffentlich kompetenter Mitarbeiter encodet die Videos, programmiert einen Flash-Player oder konfiguriert einen der frei verfügbaren Player, lädt die Videos auf einen HTTP-Server und baut dann alles in die Webseiten ein.

Bei wenigen Videos mit voraussichtlich geringen Abrufzahlen kann das eine brauchbare Option sein. Werden es jedoch mehr Videos mit deutlich mehr Abrufen, dann wird dieser Bausatz schnell unübersichtlich, fehleranfällig, wartungsbedürftig und zeitaufwändig.

In Abhängigkeit von Video-Portalen
Die Alternative dazu ist die Nutzung von Videoportalen wie YouTube. Man lädt die Videos dort hoch und bekommt einen Embed-Code, mit dem man das Video in seine Webseite einbinden kann. Es gibt relativ gute Statistiken über die Nutzung der Videos und sie sind nicht nur auf der Webseite, sondern auch über die YouTube-Suche zu finden.

Aber auch diese Lösung hat ihre Tücken. Zunächst tritt man die Rechte an den Videos teilweise an YouTube ab. YouTube kann diese Videos vermarkten - und wer möchte schon die Werbung eines Konkurrenten vor seinen Videos laufen haben? Ebenso kann ein Portal wie YouTube Aussehen und technische Details ändern, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Ein Unternehmen übergibt also alles in die Hände von YouTube und muss nehmen, was YouTube ihm gibt.

Die professionelle Lösung
Und hier kommet eine Online Video Plattform (OVP) wie Brightcove als dritter Weg ins Spiel. Sie bietet die individuellen Möglichkeiten der Eigenbau-Lösung, die technischen Fähigkeiten eines Videoportals und eine rechtliche Sicherheit.

Natürlich kostet eine solche Plattform Geld - aber das unterscheidet sie nicht von allen anderen Programmen und Systemen, mit denen Unternehmen professionell arbeiten.

Für diese vergleichsweise geringen Kosten erhalten die Kunden allerdings ein durchdachtes System, das permanent gewartet und weiterentwickelt wird.

Die Auslieferung der Videos ist über sogenannte Content Delivery Networks (CDN) gesichert und belastet die Unternehmensserver nicht zusätzlich.

Die OVP erlaubt es durch detaillierte Statistiken zu den Abrufen die Effektivität der Videos zu messen und für künftige Produktionen wichtige Schlussfolgerungen zu ziehen. Dabei bleiben die Videos vollkommen unter der Kontrolle des Unternehmens, und eine Refinanzierung von Videos kann durch die Anbindung an eigene Adserver oder Werbenetzwerke realisiert werden.

Online Video Plattformen sind für die professionelle Nutzung von Videos konzipiert. Sie optimieren die Arbeitsabläufe und minimieren die technischen Aufgaben und Risiken. So können Unternehmen kostengünstig, sicher, schnell und erfolgreich ihre Videos im Internet nutzen.

Zum Autor

Jochen Bast ist ein unabhängiger Berater für Unternehmen, die mit Videos auf ihren Webseiten arbeiten. Auf seinem Blog www.online-video-reloaded.de berichtet er über Trends und neue Produkte aus der Online-Video-Branche und erklärt die Grundlagen zur erfolgreichen Arbeit für Unternehmen mit Videos und Online Video Plattformen.