iPad 2: Es geht um Video

Für enorme Begeisterung sorgte Apples neuestes Produkt: das iPad 2. Was es uns hier bei Brightcove besonders angetan hat? Viele neuen Features richten sich an Handlungen auf dem Tablet, die im Zusammenhang mit Videos getätigt werden – sei es Videos abzuspielen oder selbst herzustellen und im Anschluss mit andern zu teilen.

  • Schnellerer Prozessor: Der Dual-Core A5-Chip sorgt für schnellere Grafikverarbeitung und das bedeutet letztlich bessere, flüssige Wiedergabe jeglicher Videos auf dem Tablet. Es bedeutet aber auch, dass sich auf dem Gerät einfach besser browsen lässt.
  • Zwei Webcams: Die zusätzliche Kamera auf der Frontseite macht bereits einen guten Job bei Video-Chats. Zugleich ermöglicht sie aber auch, von sich selbst Videos aufzunehmen und den Inhalt beispielsweise weiter zu bearbeiten, in Präsentationen einzufügen oder einfach von unterwegs aus einen kurzen Video-Gruß in die Heimat zu schicken.
  • Ausgabe: Dies ist etwas ganz Neues, da das iPad zuvor über keinerlei Ausgabeoptionen verfügte. Mit dem Digital AV Adapter überträgt das iPad seinen Bildschirminhalt auch an andere Displays wie z.B. angeschlossene Beamer oder Fernseher, so dass man die Inhalte gemeinsam mit anderen genießen kann. Das persönliche Mobilgerät wird sozusagen zum Gesellschaftsgerät, das sich vom Wohnzimmer bis zum Konferenzraum überall nutzen lässt.
  • iMovie: Wow! Das ist beeindruckend. Das iPhone 4 hat es schon längst und jetzt unterstützt auch das iPad es: Gemeint ist das Editieren von Videos mit der iMovie-Software direkt auf dem Gerät. Es ist wirklich unglaublich, dass mobile Endgeräte ein Leistungsniveau erreicht haben, auf dem sie verarbeitungsintensive Aktionen wie Video-Rendering unterstützen. Besonders wertvoll ist dies für Journalisten und Blogger, die unterwegs im Außeneinsatz Videos aufnehmen und schnell für die Veröffentlichung zugänglich machen wollen. Man denke an das gesamte Spektrum an Video-Erfassung in Echtzeit, die damit möglich wird!

Alle diese Funktionen, die sich auf Videos fokussieren, haben uns wirklich begeistert. Sie eröffnen interessante Möglichkeiten für mobiles Abspielen von Videos, mobile Video-Produktion und Video-Präsentation.

Allerdings gibt es noch immer keine Flash-Unterstützung, so dass alle Anforderungen rund um HTML5 und H.264-Formate noch immer bestehen. Dies ist gerade für die Wiedergabe auf mobilen Endgeräten (im Unterschied zur applikationsbasierten Video-Wiedergabe) besonders ausschlaggebend. Aber keine Sorge! Wir bei Brightcove haben die Arbeit für die Publisher, die ihre Videos auf jedem mobilen Endgerät –  egal, ob Flash oder HTML5 – ausgegeben haben möchten, bereits erledigt. Wir haben für alles gesorgt. Weiteres zum derzeitigen Stand von HTML5 findet sich in dem kostenfreien Download über Fakten und Fiktion zu HTML5-Video.